| Unsere Praxis für Kieferchirugie und Ästhetische Gesichtschirurgie befindet sich im unmittelbaren Zentrum St. Gallens und ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln und dem Auto sehr gut zu erreichen. Die Praxis befindet sich im Dachgeschoss eines neuen Bürogebäudes und ist mit einem Fahrstuhl separat erreichbar und einschliesslich der Toiletten Rollstuhlgängig ausgebaut. In unserer Praxis werden alle modernen Behandlungsmethoden der Kiefer- Gesichtschirurgie und Ästhetischen Gesichtschirurgie angeboten. Bitte informieren Sie sich dazu unter dem Menüpunkt Behandlungsspektrum. Gern laden wir Sie aber auch dazu ein, sich in einem persönlichen Gespräch in unserer Praxis über unsere Behandlungsmöglichkeiten und Behandlungs-Alternativen zu informieren. Die Ausrüstung der Praxis erlaubt Eingriffe in lokaler Anästhesie, aber auch ambulante Behandlungen in allgemeiner Narkose. Einige Operationen, jedoch auch allgemeine Begleiterkrankungen, können eine Behandlung unter stationären Bedingungen erforderlich machen. Für diese Indikationen arbeiten wir mit der Berit-Klinik in Niederteufen zusammen. Sie können in diesen Häusern stationär aufgenommen und betreut, aber durch unser Praxisteam behandelt werden. Gern möchten wir Sie hiermit zu einem virtuellen Rundgang durch unsere Praxis, die durch eine sehr moderne Architektur gekennzeichnet ist, einladen. Dabei wurde das Thema des Gebäudes, das Quadrat, aufgenommen und bei der räumlichen Anordnung berücksichtigt. Die Architektur ist trotz des modernen Charakters durch Grosszügigkeit, Freundlichkeit, Helligkeit und Wärme gekennzeichnet. Im Mittelpunkt der Empfangshalle steht unser etwas futuristisch gestaltete Multifunktionsraum. Und von unserer Dachterrasse können Sie die Sicht über das Zentrum von St. Gallen geniessen. PD Dr. Dr. Ronald Bucher |
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| Dentoalveoläre Chirurgie
Die dentoalveoläre Chirurgie umfasst die Entfernung verlagerter und teilweise oder vollständig im Knochen verbliebener Zähne. Zahlenmässig am häufigsten sind die so genannten Weisheitszähne betroffen. Meist lassen sich diese Zähne im Rahmen eines kleinen Eingriffs in Lokalanästhesie entfernen. In bestimmten Fällen wie z.B. bei jungen oder sehr ängstlichen Patienten oder bei der Entfernung mehrerer Zähne an verschiedenen Stellen des Kiefers kann der Eingriff auch in einer ambulanten Allgemeinnarkose durchgeführt werden. In Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kieferorthopäden ist auch die Einreihung verlagerter Zähne in den Zahnbogen nach chirurgischer Freilegung der Zahnkrone zum befestigen eines Bracketts möglich. Das kann z.B. bei verlagerten Eckzähnen der Fall sein. Zur dentoalveolären Chirurgie gehören auch Eingriffe am Zahnhalteapparat, dem Parodont, so z.B. Mundschleimhautplastiken zur Abdeckung von freiliegenden Zahnhälsen oder die chirurgische Behandlung von tiefen Zahnfleischtaschen. Zysten der Kieferknochen werden ebenfalls durch den Kiefer- Gesichtschirurgen entfernt. Dabei bestimmt die Ausdehnung und der mikroskopische Befund der Zyste die Wahl der Therapie und des Narkoseverfahrens. Die Korrektur von Lippen- oder Zungenbändchen erfolgt in einem kleinen Eingriff unter lokaler Schmerzausschaltung. Dabei kommt auch der CO2-Laser zum Einsatz (Lasertherapie). Prothesenlagerverbessernde Operationen Fehlen einzelne oder mehrere Zähne wird der Knochen an diesen Stellen nicht mehr richtig belastet. Es kommt zu einem Substanzabbau der sowohl in der Höhe als auch in der Breite zu einer Abnahme der natürlichen Knochens führt. Die Folgen können vielschichtig sein und treten beim einzelnen Patienten zu unterschiedlichen Zeitpunkten in Erscheinung. Verlorengegangene Zähne können auch durch künstliche Zahnwurzeln, so genannte Zahnimplantate, ersetzt werden. Diese entsprechen nahezu der anatomischen Form der Zahnwurzel und können Kaukräfte sehr gut auf den Knochen übertragen. Sie bestehen aus reinstem Titan und werden meistens in einem chirurgischen Eingriff in Lokalanästhesie in den Knochen geschraubt. Die Implantate können in Abhängigkeit von der Lokalisation im Kiefer und der Behandlungsindikation nach unterschiedlichen Zeitpunkten belastet werden. Dafür werden die Implantate fest mit der so genannten Suprastruktur, dem eigentlich sichtbaren Zahnersatz verbunden. Wie beim Zahnersatz generell werden auch hier festsitzende und herausnehmbare Formen unterschieden. Das für den einzelnen Patienten beste Behandlungsverfahren muss individuell auch in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Zahnarzt entschieden werden. Mögliche Indikationen für Zahnimplantate sind: Tissue Engineering (Gewebezüchtung) Der aus dem englischen Wortschatz stammende Begriff Tissue engineering hat sich heute auch im deutschsprachigen Raum durchgesetzt. Er bezeichnet die Isolation körpereigener Zellen vom Patienten und deren Vermehrung bzw. Aufzucht im Labor um sie anschliessend dem Patienten wieder zurückzugeben. In der Kiefer-Gesichtschirurgie ist für eingeschränkte Indikationen die Anzucht körpereigener Mundschleimhaut und körpereigenen Knochens möglich. Über die Indikationen und den Behandlungsablauf, mögliche Risiken und die Kosten informieren Sie sich bitte im Rahmen eines Beratungsgesprächs in unserer Praxis. Chirurgische Behandlung von Kieferfehlstellungen Unter Kieferfehlstellungen verstehen wir die Unter- oder Überentwicklung von Oberkiefer- bzw. Unterkieferknochen. Der Zusammenbiss der Zähne ist dadurch erheblich gestört und kann vielfältige negative Folgeerscheinungen mit sich bringen. In diesen Fällen reicht die kieferorthopädische Korrektur der Zahnbögen nicht aus. Der oder die Kieferknochen und müssen zusätzlich chirurgisch verlagert werden, um einen regulären Zusammenbiss der Zähne und ein harmonisches Gesichtsprofil zu erreichen. In einigen Fällen ist zusätzlich noch eine chirurgische Verlagerung des Kinns notwendig. Die chirurgische Behandlung von Kieferfehlstellungen wird immer in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kieferorthopäden bzw. Zahnarzt durchgeführt. Für eine genaue Behandlungsplanung sind eine genaue klinische und röntgenologische Untersuchung des Patienten und die Analyse der Kiefermodelle unabdingbar. Erkrankungen der Kieferhöhle Die Kieferhöhle, ein mit Schleimhaut ausgekleideter Hohlraum wird sehr häufig von Infekten betroffen. Neben der klassischen Entzündung z.B. im Rahmen einer Erkältung können aber auch entzündete Zähne zu einer Erkrankung der Kieferhöhle führen. Eine genaue Abklärung, insbesondere bei wiederholt auftretenden Entzündungen (Sinusitis) ist wichtig. Andere Krankheitsbilder der Kieferhöhle sind Zysten und gut- bzw. bösartige Tumoren. Auch diese werden durch den Kiefer- und Gesichtschirurgen, in der Regel in Zusammenarbeit mit anderen Fachärzten diagnostiziert und behandelt. Sehr häufig werden durch den Kiefer- Gesichtschirurgen Kieferhöhlenfisteln zur Mundhöhle gesehen. Diese sind häufig Folge einer Zahnentfernung im Oberkiefer und erfordern eine chirurgische Behandlung zum Verschluss der Fistel. In einigen Fällen kann zusätzlich die chirurgische Sanierung der betroffenen Kieferhöhle notwendig sein. Erkrankungen der Kiefergelenke Die Mehrzahl der schmerzhaften Kiefergelenksbeschwerden resultiert aus einer funktionellen Fehlbelastung, hervorgerufen durch den Verlust der Kieferabstützung durch die Zähne, Zahnfehlstellungen, übermässige Aktivität der Kaumuskulatur und psychische Faktoren. Primäre Entzündungen des Kiefergelenks sind eher selten, jedoch kann das Gelenk bei Systemerkrankungen wie z.B. einer chronisch-rheumatischen Arthritis mit betroffen sein. Eine chirurgische Therapie ist erst indiziert, wenn alle konservativen Therapieverfahren, z.B. Physiotherapie und eine okklusale Schienentherapie ausgeschöpft sind. Nach Unfällen oder entzündlichen Veränderungen kann es auch zu einer Ankylose, der bindegewebigen oder knöchernen Verwachsung des Gelenkkopfes mit der Gelenkpfanne, kommen. Diese Verwachsung führt zu einer deutlichen Einschränkung der Mundöffnung. In diesen Fällen ist eine chirurgische Therapie indiziert. Der Therapie von Kiefergelenkserkrankungen geht eine sehr genaue klinische, funktionelle und röntgenologische Diagnostik voraus. Erkrankungen der Speicheldrüsen Neben den kleinen, direkt im Mund gelegenen Speicheldrüsen (Glandula sublingualis) gibt es mit den paarigen Unterzungenspeicheldrüsen, den Ohrspeicheldrüsen (Glandula parotis) und den unterhalb bzw. hinter dem Unterkieferkörper gelegenen Speicheldrüsen (Glandula submandibularis) grössere Drüsen, die für die Produktion des benötigten Speichels verantwortlich sind. Entzündungen der Speicheldrüsen können als Folge einer herabgesetzten Abwehrsituation, z.B. bei einem Diabetes mellitus oder nach schweren Operationen auftreten. Auch Störungen des Gangsystems wie Verengungen oder der Verschluss durch einen Speichelstein können Entzündungen begünstigen. Die Therapie richtet sich in jedem einzelnen Fall nach der Erhebung der genauen Krankengeschichte nach der klinischen Symptomatik und der sich anschliessenden Diagnostik. Ist die betroffenen Drüse durch die Entzündung schon so weit geschädigt, dass sie ihre normale Funktion nicht mehr aufrechterhalten kann, ist nach Behandlung und Abklingen der akuten Entzündungssymptomatik die chirurgische Entfernung der Drüse indiziert. Gut- und bösartige Geschwülste (Tumoren) der Speicheldrüsen sind selten. Ihre Behandlung richtet sich nach dem mikroskopischen Befund, der nach der Entnahme einer Gewebeprobe durch den Pathologen diagnostiziert wird. Erkrankungen der Mundschleimhaut Für den Kiefer- Gesichtschirurgen ist die Mundschleimhaut ein wichtiges diagnostisches Kriterium. Durch Veränderungen der Farbe, Form oder Oberfläche gibt sie frühzeitig Hinweise auf Störungen im Abwehrverhalten oder schlummernde Entzündungen in der Mundhöhle. Veränderungen der Oberfläche können ein frühzeitiger Hinweis auf die mögliche Entstehung bösartiger Tumoren sein. Deshalb ist die genaue Untersuchung der Mundschleimhaut durch einen erfahrenen Kliniker 1-2 mal im Jahr indiziert. Veränderungen der Mundschleimhaut, die nach Therapiebeginn nicht innerhalb von 14 Tagen zurückgehen, müssen nach der Entnahme einer Gewebeprobe mikroskopisch untersucht werden. Behandlung von gut- und bösartigen Tumoren der Haut und der Mundhöhle Veränderungen der Haut bzw. der Mundschleimhaut erfordern eine genaue klinische Abklärung. Bei dem Verdacht auf eine gut- oder bösartige Neubildung ist die Entnahme einer Gewebeprobe indiziert die dann durch einen Pathologen unter dem Mikroskop angesehen wird. Die dabei gefundene Diagnose bestimmt die weiteren Untersuchungen bzw. die Therapie. Die Zusammenarbeit mit Spezialisten verschiedener Fachrichtungen kann notwendig sein. Wichtig! Der grösste Risikofaktor für die Entstehung eines bösartigen Mundhöhlentumors ist das Rauchen. Deshalb kann jeder einzelne viel für seine Gesundheit tun, wenn er diesen Risikofaktor ausschaltet. Behandlung von Unfallverletzungen Verletzungen im Kiefer- Gesichtsbereich können isoliert oder kombiniert mit anderen Verletzungen wie z.B. Extremitätenfrakturen oder einer Gehirnerschütterung auftreten. Kombinierte Verletzungen erfordern in der Regel einen mehrtägigen Spitalaufenthalt. Isolierte Verletzungen der Haut, Mundschleimhaut und/oder der Kieferknochen können je nach Schweregrad auch ambulant oder tagesstationär behandelt werden. Die klinische und röntgenologische Diagnostik entscheidet dabei über die weitere Behandlung, die bei Knochenfrakturen konservativ oder operativ sein kann. Bei allen Verletzungen ist die frühzeitige Vorstellung beim Kiefer- Gesichtschirurgen wichtig. Nur so lässt sich ein gutes funktionelles und ästhetisches Langzeitergebnis erzielen. Alle offenen Verletzungen erfordern ausserdem die Abklärung des Impfstatus für Wundstarrkrampf (Tetanus). Über diesen Eintrag im Impfausweis sollte jeder Patient informiert sein. Behandlung von Risikopatienten Unter Risikopatienten werden Patienten zusammengefasst, deren Gesundheitsstatus oder durch sie eingenommen Medikamente zu einem erhöhten Behandlungsrisiko bei chirurgischen Eingriffen führen können. Auch Patienten mit Angstzuständen müssen in diese Gruppe einbezogen werden, da sehr oft eine spezielle Vorbereitung auf den chirurgischen Eingriff bzw. die Überwachung der Patienten notwendig ist. Bei der Behandlung von Patienten mit erhöhter Blutungsneigung bei Einnahme Blut verdünnender Medikamente müssen vor dem Eingriff Untersuchungen der Laborwerte erfolgen. Für ambulante Eingriffe ist heute häufig nicht mehr notwendig einen gut eingestellten Quickwert zu verändern. Eine individuelle Abklärung unter Hinterzuziehung des behandelnden Hausarztes oder Spezialisten ist aber immer durchzuführen. Patienten mit schweren Begleiterkrankungen oder Angstzuständen vertragen einen Eingriff in Allgemeinnarkose oft besser als eine Behandlung in Lokalanästhesie. Allgemeinnarkosen sind heute sehr gut steuerbar und Veränderungen der Herz-Kreislaufsituation können viel besser behandelt und korrigiert werden als bei einem Eingriff in Lokalanästhesie. Über das für Sie beste Verfahren informieren wir Sie gern in einem Gespräch mit dem Narkosearzt. |
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| Faltenbehandlung (Ablativ)
Die Faltenkorrektur gehört zu den wichtigsten ästhetischen Korrekturen im Gesicht. Dabei wird mit geeigneten und etablierten Behandlungsmethoden versucht, die z.B. durch Alterung oder Mimik verloren gegangene Elastizität der Gesichtshaut und die damit verbundene Faltenentstehung zu korrigieren. Das Ziel der Behandlung ist ein natürliches Aussehen des Patienten. Bei der ablativen Faltenbehandlung wird die oberflächliche Hautschicht abgetragen. Die Haut bildet sich unter dem Behandlungsbereich neu, wobei es zu einer Neustrukturierung der Kollagenfasern und damit zu einer Straffung der Haut kommt. Für die ablative Faltenbehandlung stehen die Hautabschleifung (Dermabrasion) und die Laserbehandlung (Skinresurfacing) zur Verfügung. In letzter Zeit hat sich zunehmend die Lasertherapie etabliert, die vor allem zur Behandlung der um den Mund/Lippen entstandenen senkrechten Falten (Pliseefältchen) eingesetzt wird. Beide Eingriffe erfolgen in örtlicher Betäubung kombiniert mit einer Sedierung oder Dämmerschlaf. Der Effekt der Behandlung ist bei beiden Techniken erst ca. 6 Monate nach der Behandlung erkennbar. Faltenbehandlung (Augmentativ) Die Faltenkorrektur gehört zu den wichtigsten ästhetischen Korrekturen im Gesicht. Dabei wird mit geeigneten und etablierten Behandlungsmethoden versucht, die z.B. durch Alterung oder Mimik verloren gegangene Elastizität der Gesichtshaut und die damit verbundene Faltenentstehung zu korrigieren. Das Ziel der Behandlung ist ein natürliches Aussehen des Patienten. Unter augmentativer Faltenbehandlung verstehen wir die Unterspritzung von Falten mit Füllmaterialien. Zur Unterspritzung der Falten stehen verschiedene Präparate verschiedenen Ursprungs zur Verfügung. Entsprechend den Leitlinien der Deutschen Gesellschaft für Ästhetische Chirurgie werden in unserer Praxis nur körpereigenes Gewebe (Eigenfett) oder weitgehend sicher resorbierbare Präparate synthetischen Ursprungs (z.B. New Fill©) verwendet. Die Auswahl des Verfahrens erfolgt nach einer eingehenden Untersuchung im persönlichen Gespräch mit dem Patienten. Die Unterspritzung erfolgt gezielt mit sehr kleinen Nadeln an den zu korrigierenden Hautpartien. Die Behandlung wird ambulant in örtlicher Betäubung durchgeführt. Es ist wichtig zu wissen, dass das Ergebnis nicht sofort zu erreichen ist. Es sind in der Regel einige Behandlungssitzungen im Abstand von mehreren Wochen notwendig, bevor ein für längere Zeit stabiles Ergebnis erzielt werden kann. Die Unterspritzung mit z.B. New Fill© bietet sich ebenfalls zur Behandlung des Lipodystrophiesyndroms an. Von dieser Behandlung können auch Patienten profitieren, die an HIV erkrankt sind und bei denen es durch die medikamentöse Behandlung zu einem Fettumbau im Körper gekommen ist. Dieser führt zu einem Verlust des Fettgewebes im Gesichtsbereich (Wangenfettpropf, Nasolabialfalte, Temporalfettpropf) und zu einem hohlwangigen Aussehen, was oft zur Stigmatisierung der Patienten beiträgt. Verschiedene wissenschaftliche Studien haben inzwischen nachweisen können, dass die Unterspritzung der eingefallenen Gesichtsregionen zu sehr guten Langzeitergebnissen führen kann. Die Behandlung ist allerdings langwierig, da in der Regel 7-8 Injektionen pro Areal notwendig sind. Faltenbehandlung (Paralysierend) Die Faltenkorrektur gehört zu den wichtigsten ästhetischen Korrekturen im Gesicht. Dabei wird mit geeigneten und etablierten Behandlungsmethoden versucht, die z.B. durch Alterung oder Mimik verloren gegangene Elastizität der Gesichtshaut und die damit verbundene Faltenentstehung zu korrigieren. Das Ziel der Behandlung ist ein natürliches Aussehen des Patienten. Bei der paralysierenden Faltenbehandlung wird die nervale Erregung überaktiver Muskulatur durch ein Medikament unterbrochen. Klassische Indikation sind die Stirnfalten (Zornes-, bzw. Denkerfalten) oder die seitlich der Augen gelegenen Falten (Krähenfüsse). Zur Anwendung können die Präparate Dysport© bzw. Vistabel© kommen. Im allgemeinen werden Sie in der Öffentlichkeit kurz als Botox bezeichnet. Die Wirkung der ersten Behandlung hält etwa 4 Monate an. Bei mehrfachen Behandlungszyklen kann ein dauerhaftes Ergebnis erzielt werden. Vom Elastizitätsverlust der Haut durch äußere Faktoren (z.B. Sonneneinstrahlung) oder den natürlichen Alterungsprozess ist insbesondere die dünne Gesichtshaut um die Augenpartien betroffen. Die Haut der Ober- und Unterlider erschlafft. Meist drängt sich dabei auch das Augenhöhlenfettgewebe besonders an der Innenseite hinter dem erschlafften Lidmuskel nach vorn. Es entstehen Schlupflider und Tränensäcke. Die Erschlaffung der Oberlider kann sogar dazu führen, dass das Gesichtsfeld wie bei Scheuklappen eingeschränkt wird. Durch diese Veränderungen wirkt das Gesicht älter und oft traurig, ein grosser Teil seiner Ausstrahlungskraft geht verloren. Die Oberlidstraffung wird meist in örtlicher Betäubung mit Sedierung oder im Dämmerschlaf durchgeführt. Sie umfasst die Entfernung von überschüssiger erschlaffter Haut und Muskulatur sowie des sich vordrängenden Augenhöhlenfettgewebes. Der Schnitt liegt in der Oberlidfalte und ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar. Die feinen Nähte werden nach ca. 4 Tagen entfernt. Bei der Unterlidstraffung liegt der Schnitt dicht unterhalb des Wimpernkranzes und ist schon nach kurzer Zeit nicht mehr erkennbar. Die feinen Nähte werden wie am Oberlid nach 4 Tagen entfernt. Bei jüngeren Personen können konstitutionsbedingte Tränensäcke auch ohne Hautüberschuss vorliegen. Wenn keine Haut entfernt werden muss, kann man den Schnitt auch in die Bindehaut legen. Gesichtshautstraffung Als Folge der Alterung der Gesichtshaut, aber auch durch äussere Einflüsse kommt es zu einem Elastizitätsverlust der Haut. Falten entstehen um Mund und Augen. Zusätzlich kommt es zu einer Erschlaffung der Haut im Wangenbereich. In der Kinnregion können Fettansammlungen auftreten. Die Gesichtshautstraffung kann die Spuren des Alterungsprozesses beseitigen und Ihnen dadurch ein jüngeres, frischeres Aussehen verleihen. Die Schnittführung wird so gelegt, dass später keine sichtbaren Narben zurückbleiben. Nach der Operation wird für einige Tage eine elastische Binde getragen. Die Nähte werden zwischen dem 7. und 10. Tag nach der Operation entfernt. Doppelkinnstraffung (Fettabsaugung) Wenn es nur um überschüssiges Fett geht, kann dies abgesaugt werden. Die Heilungsreaktion bewirkt einen Straffungseffekt der Haut. Dies ist durchaus erwünscht, da nach der Fettabsaugung die Haut zunächst weit wird. In Tumeszenz-Lokalanästhesie, d.h. durch sattes Aufpumpen des Gewebes mit einer speziell zusammengesetzten Betäubungslösung wird das Fett von vorn und von beiden Seiten abgesaugt. Die Öffnungen für die Saugkanülen sind nicht grösser als 5 mm und nach kurzer Zeit nicht mehr sichtbar. Nach dem Eingriff müssen Sie für 2 Tage einen Stretchverband Tag und Nacht tragen, dann noch für weitere 8 Tage nur nachts, damit sich die Haut wieder gut der Unterlage anlegt. Die Betäubungslösung sickert innerhalb der ersten 24 Stunden durch die Saugöffnungen wieder aus. Halshaut- und Muskelstraffung (Truthahnhals) Der so genannte Truthahnhals tritt bei einer Erschlaffung des oberflächlichen Halsmuskels auf. Der Winkel zwischen Unterkiefer und Hals verstreicht dabei, im Extremfall geht das Kinn direkt in den Hals über. Quer unterhalb des Kinns wird ein ca. 2 bis 3 cm langer Schnitt angelegt, von dem aus die Halsmuskelbänder gestrafft werden können. Dadurch wird der normale Winkel zwischen Unterkiefer und Hals wieder hergestellt. Korrektur angeborener Bissanomalien und Kieferfehlstellungen Unter Kieferfehlstellungen verstehen wir die Unter- oder Überentwicklung von Oberkiefer- bzw. Unterkieferknochen. Der Zusammenbiss der Zähne ist dadurch erheblich gestört und kann vielfältige negative Folgeerscheinungen mit sich bringen. In diesen Fällen reicht die kieferorthopädische Korrektur der Zahnbögen nicht aus. Der oder die Kieferknochen und müssen zusätzlich chirurgisch verlagert werden, um einen regulären Zusammenbiss der Zähne und ein harmonisches Gesichtsprofil zu erreichen. In einigen Fällen ist zusätzlich noch eine chirurgische Verlagerung des Kinns notwendig. Die Operation umfasst eine Umstellung der Kiefer und/oder des Kinns, die heute immer von der Mundhöhle aus ohne äussere Narben vorgenommen wird, sowie die Einstellung des Bisses in korrekter Position. Sie wird in der Regel in Allgemeinnarkose vorgenommen. Die Kieferknochen werden mit kleinen Metallplatten fixiert. Aufgrund der Stabilität der Platten müssen die Knochen von Oberkiefer und Unterkiefer nicht miteinander verdrahtet werden und Sie können nach der Operation den Mund wieder öffnen. Manchmal ergibt sich die Notwendigkeit, die Kieferposition mit kleinen Gummis für einige Tage zu führen. Die chirurgische Behandlung von Kieferfehlstellungen wird immer in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Kieferorthopäden bzw. Zahnarzt durchgeführt. Für eine genaue Behandlungsplanung sind eine genaue klinische und röntgenologische Untersuchung des Patienten und die Analyse der Kiefermodelle unabdingbar. Die Korrektur von Lippen kann operativ bzw. durch Unterspritzen mit synthetischen Substanzen bzw. körpereigenem Fett erfolgen. Die Unterspritzung ist meist nicht von Dauer, so dass die Behandlung wiederholt werden muss. Operativ kann die Lippe durch Entfernung eines feinen Streifens vom Lippenweiss und Ausstülpen des Lippenrotes dauerhaft vergrössert werden. Bei zu wulstigen Lippen erfolgt die Korrektur durch einen Schnitt an der Innenseite des Lippenrotes. Es wird dabei ein Scheimhaut-Muskelstreifen entnommen. Die Eingriffe erfolgen meist in örtlicher Betäubung. Das Ergebnis dieser Methoden ist dauerhaft. |
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| Lasermedizin
Unsere Praxis ist mit einem Kohlendioxidlaser ausgerüstet, der für verschiedene Indikationen in der Kiefer-Gesichtschirurgie und der ästhetischen Chirurgie eingesetzt werden kann. In der Kiefer-Gesichtschirurgie wird er zur Abtragung von Veränderungen der Mundschleimhaut, zur Durchtrennung des Lippen- oder Zungenbändchens, zur Entfernung kleiner Tumoren und ebenso zur Mundvorhofplastik eingesetzt. In der ästhetischen Chirurgie reicht das Einsatzgebiet von der Abtragung störender Hautveränderungen, wie Warzen oder Leberflecke bis zur Faltenbehandlung. |